Mokume Gane – Metallkunst mit Geschichte
Mokume Gane (japanisch für „Holzmaserungsmetall“) ist eine Metallbearbeitungstechnik aus dem 17. Jahrhundert. Sie wurde ursprünglich zur Verzierung von Samurai-Schwertern entwickelt. Dabei werden verschiedene Metallschichten – etwa Gold, Silber und Kupfer – durch Diffusionsschweißen zu einem Barren verbunden und anschließend geschmiedet, sodass charakteristische, einzigartige Muster entstehen.
Damaszenerstahl
Damaszenerstahl geht ursprünglich auf indischen Wootz-Stahl zurück, einen besonders hochwertigen Tiegelstahl, der über weitreichende Handelsrouten nach Damaskus gelangte. Dort verarbeiteten Schmiede die Stahlblöcke zu berühmten Klingen, die für ihre außergewöhnliche Schärfe, hohe Zähigkeit und das charakteristische, wasserartige Oberflächenmuster bekannt wurden.
In einer anderen Epoche entwickelten japanische Schmiede die Herstellung von Samurai-Schwertern aus gefaltetem Stahl, die ebenfalls legendären Status erlangten.
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